1. Herren erst chancenlos, dann souverän 0:3 gegen die VG Ilsede (9:25, 15:25, 12:25) / 3:0 gegen den MTV Gifhorn II (25:9, 25:18, 25:20)

Am Samstag, 30. November, bestritten wir mit der Mannschaftsstärke von zwölf Spielern unsere nächsten beiden „Heimspiele“ in der Sporthalle der Grundschule am Heidberg. Zu Gast waren der Tabellenführer aus Ilsede und unser direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt, die zweite Mannschaft des MTV Gifhorn.

Es galt an diesem Wochenende, unsere Mannschaft bestmöglich auf die vollkommen unterschiedlichen Gegner vorzubereiten und einzustellen und die bestmögliche Punkteausbeute in dieser Konstellation einzufahren.

Mit der „starting six“ Vitt, Herrmann, Schäfer, Svensson, Harder und Sülldorf misslang der Start in den ersten Satz und es musste schnell eine Auszeit beim Stand von 5:12 aus unserer Sicht genommen werden. Leider schloss der Gegner durch sein konzentriertes und dominantes Spiel weitere Punkte an und als auch unsere zweite Auszeit beim Stand von 6:19 keine Änderung brachte, schloss die junge Mannschaft aus Ilsede den Satz souverän mit 25:9 ab.

Mit diesem bitteren Ergebnis im Rücken und vielen Wechseln in der Satzpause sollte der zweite Satz offener gestaltet werden. Leider zeigte die Mannschaft auch im zweiten Satz ein verunsichertes und oft unkonzentriertes Gesicht, sodass Ilsede unsere Schwächen eiskalt ausnutzen konnte und unsere Fehler prompt bestrafte.
Nach 8:15 und 10:19 aus unserer Sicht gewann Ilsede auch den zweiten Satz mit 25:15.

Auch die Satzpause des dritten Satzes wurde für einige Wechsel genutzt, sodass alle anwesenden Spieler auch zu Einsatzzeiten kamen. Leider lassen sich die Aussagen über Satz eins und zwei auch auf den dritten Satz anwenden. Obwohl wir einige Eigenfehler anboten, lag es vor allem an dem eines Tabellenführers würdigen starken Auftritt der Ilseder, welche unsere Fehler eiskalt bestraften. Nach dem Stand von 4:9 und 6:13 aus unserer Sicht und einer Auszeit, bei der auch unser sonst besonnene Coach deutlicher wurde, gewann Ilsede den dritten Satz mit 25:12 und somit das Spiel ohne Satzverlust nach nicht einmal einer Stunde Spielzeit.

Mit dieser herben Niederlage im Gepäck galt es nun, im zweiten Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn ein anderes Gesicht und Moral zu zeigen und den Kopf von der deutlichen und absolut verdienten Niederlage frei zu bekommen. Hierzu boten wir die Mannschaft Vitt, Roederer, Schäfer, Schneider, Krüger, Sülldorf auf und hielten Messerschmidt erstmalig als Libero bereit.

Der Matchplan ging auf: Gegen eine ersatzgeschwächte Gifhorner Mannschaft konnten wir direkt unser Spiel durchziehen und den Gegner massiv unter Druck setzen. Eine hohe Eigenfehlerquote Gifhorns und eine konzentrierte Leistung unsererseits zwangen den Gegner beim Stand von 10:4 und 20:8 aus unserer Sicht zu Auszeiten. Der Satz wurde mit 25:9 kurze Zeit später durch uns gewonnen.

Im zweiten Satz konnte Gifhorn die Eigenfehlerquote minimieren und sich besser auf unser Spiel einstellen. So war der Satz zunächst ausgeglichen, bis wir uns auf 11:6 absetzen konnten. Allerdings musste eine Auszeit unsererseits beim Stand von 14:11 wieder die nötige Ruhe reinbringen: Nur nicht nervös werden und in Hektik verfallen. Anschließend gestalteten wir das Spiel wieder zu unseren Gunsten und nach einer weiteren Gifhorner Auszeit gewannen wir den Satz mit 25:18.

Wissend, dass es sich bei dem Spiel gegen Gifhorn aufgrund der Tabellenkonstellation um ein „Sechs-Punkte-Spiel“ handelte, setzten wir alles dran, das Spiel mit der maximalen Punktausbeute von drei Punkten zu beenden. Zu diesem Ziel starteten wir fokussiert in den dritten Satz, der allerdings deutlich enger war als die bisherigen. So lagen wir zwar stets in Front, konnten uns aber nicht deutlich von Gifhorn absetzen, da der Gegner das Spiel noch nicht herschenken wollte.
Trotzdem führte unsere Konsequenz und der unbedingte Willen, mit drei Punkten aus der Halle zu gehen, zu einem 25:20-Satzgewinn und somit zu einem Heimsieg für Olympia.

Durch den Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn Gifhorn II konnten wir den Abstand auf den Relegationsplatz auf drei Punkte vergrößern.
So lässt sich feststellen, dass die Niederlage gegen Ilsede zwar äußerst bitter und in der Deutlichkeit sicher auch vermeidbar war, allerdings lag der Fokus des ersten Spiels darauf, möglichst allen Spielern Spielpraxis und Einsatzzeiten zu geben.
Als es jedoch wirklich drauf ankam, die entscheidenden drei Punkte zu holen und den Tabellennachbarn auf Abstand zu halten, stimmte unsere Leistung und auch die Einstellung aller und so bildet der Sieg gegen Gifhorn einen versöhnlichen Abschluss.

Wir beenden dieses Punktspieljahr 2019 mit zwei weiteren Heimspielen am Samstag, den 14. Dezember 2019 mit den Gegnern FC Wenden und SV Lengede in unserer gewohnten Sporthalle der Nibelungenschule.
Auch hier gilt es, gegen den direkten Tabellennachbarn Wenden und Abstiegskonkurrenten Lengede bestmöglich zu punkten.

Spieltagsübersicht:
SV Olympia 92 Braunschweig – VG Ilsede 0:3 / 36:75 (9:25, 15:25, 12:25)  
SV Olympia 92 Braunschweig – MTV Gifhorn II 3:0 / 75:47 (25:9, 25:18, 25:20)